Besteuerung von Gold und Edelmetallen (Gold Steuern)

Vielle Anleger investieren in Gold, weil sie die Steuerfreiheit dieser Geldanlage nutzen möchten. Im Paragraph 25c Abs. 2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) ist festgeschrieben, dass die Lieferung, der innergemeinschaftliche Erwerb, die Einfuhr und der Verkauf von Anlagegold nicht der Umsatzsteuer unterliegen. Kaufen Sie physisches Gold (Barren oder Münzen), brauchen Sie dafür keine Mehrwertsteuer zu zahlen. Allerdings ist das an einige Bedingungen geknüpft. Für Goldbarren gilt: Sie müssen eine bestimmte Reinheit aufweisen. Für Goldmünzen sind die Regeln strenger: Sie müssen nicht nur einen bestimmten Goldgehalt haben, sondern auch nach 1800 geprägt worden sein und in ihrem Herkunftsland als gesetzliches Zahlungsmittel gelten bzw. gegolten haben. Außerdem müssen sie zu einem Preis verkauft werden, der den Marktwert um nicht mehr als 80 Prozent übersteigt.

Steuern Mehrwertsteuern Umsatzsteuern

 

Goldbarren mit einem Feingehalt von mindestens 995/1000 und mit einem Gewicht, das an den internationalen Goldmärkten allgemein akzeptiert wird. Goldplättchen mit einem Feingehalt von mindestens 995/1000 und mit einem Gewicht, das an den internationalen Goldmärkten allgemein akzeptiert wird. Goldmünzen mit einem Feingehalt von mindestens 900/1000. Die Münzen müssen nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein. Sie müssen in ihrem Ursprungsland entweder als aktuelles gesetzliches Zahlungsmittel dienen oder sie müssen früher als Zahlungsmittel genutzt worden sein. Der Preis für die Goldmünzen darf den Offenmarktwert des Goldgehaltes der Münzen um nicht mehr als 80% übersteigen. Goldzertifikate, wobei es keine Rolle spielt, ob das Gold sammelverwahrt oder einzelverwahrt wird. Golddarlehen Terminkontrakte mit dem Basiswert Gold. und im Freiverkehr gehandelte Terminabschlüsse mit Anlagegold

Gold einkaufen ohne Steuern

Ein Feingehalt von 995/1000 bedeutet, dass sich in 1.000 Teilen des Gesamtgewichts mindestens 995 Teile reines Gold befinden müssen. Die restlichen fünf Teile sind Beimischungen, wie beispielsweise Kupfer oder andere Metalle. Entsprechend muss Gold mit einem Feingehalt von 900/1000 in 1.000 Teilen des Gewichts mindestens 900 Teile reines Gold enthalten.

Anleger, die einen Teil ihres Vermögens in Gold anlegen, sollten das Gold mindestens zwölf Monate in ihrem Besitz halten. Wird Gold vor Ablauf der Frist von zwölf Monaten mit Gewinn verkauft, muss dieser Spekulationsgewinn versteuert werden. Das Finanzamt berechnet in diesem Fall den persönlichen Steuersatz des Investors.

Die Abgeltungssteuer fällt auch innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr auf Gewinne aus dem Handel mit Gold nicht an.

Behält der Anleger das Gold mehr als zwölf Monate in seinem Besitz und verkauft er es dann mit Gewinn, werden die Regeln des §23 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) herangezogen. Die Regeln besagen, dass es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft handelt, bei dem für die Gewinne oder die Zuwächse weder Einkommenssteuer noch Abgeltungssteuer anfallen.

Die Geldscheine unter Großmutters Matratze können deutlich an Wert verlieren - Gold dagegen ist viel sicherer. Aus diesem Grund kaufen viele Anleger in Krisenzeiten Gold. Jedoch anders als beispielsweise Aktien wirft Gold keine Erträge ab. Das bedeutet: Man bekommt für das Edelmetall keine Zinsen oder ähnliches. Deshalb müssen Sie für Gold auch keine Gold Steuern (Abgeltungs- oder Einkommensteuer) zahlen.

Goldverkauf ist ein privates Veräußerungsgeschäft

Sie möchten den Tageshöchskurs beim Gold nutzen und gewinnbringend verkaufen? Dann ist entscheidend, wie lange das Gold in Ihrem Besitz war. Haben Sie das Gold vor mehr als 12 Monaten erworben, dürfen Sie dieses Edelmetall steuerfrei verkaufen. Egal wie viel Gewinn Sie dabei erzielen. Gold Steuern fallen allerdings an!

Verkaufen Sie das Gold innerhalb eines Jahres nach dem Kauf, bleiben Gewinne bis 600 Euro im Jahr steuerfrei. Aber ab 600 Euro müssen Sie den Gewinn in voller Höhe als "Sonstige Einkünfte" versteuern. Weitere Information über die Steuern erfahren Sie unter Gold verkaufen

Gold-NRW Tipp: Investieren Sie in Gold, indem Sie physisches Gold kaufen, fallen beim Erwerb keine Gold Steuern an. Das heißt: Gewinne, die Sie durch den Verkauf von physischem Gold erzielen, unterliegen nicht den Steuern.

Das war Besteuerung von Goldanlagen und Edelmetallen Gold Steuern