Goldanlagen als Inflationsschutz - Geldentwertung

Wie wichtig der Inflationsschutz Gold ist, zeigte die deutsche Wirtschaftskrise von 1923, die in einer sogenannten Hyperinflation endete. Die massive Inflation Geldentwertung begann schon im Jahr 1914, mit Beginn des Ersten Weltkrieges. Im August 1914 endete die Verpflichtung der Reichsbank, die damals gültige Währung der Mark in Gold einzutauschen. Gleichzeitig wurde der sogenannte Goldanker aufgehoben, der besagte, dass mindestens ein Drittel aller gedruckten Banknoten durch eine staatliche Goldreserve gedeckt sein mussten. Als Folge wurde immer mehr Geld gedruckt, das die Regierung zur Kriegsfinanzierung dringend benötigte. Es führte aber auch zu einer immer weiter ansteigenden Abwertung des Geldes.

Inflationsschutz Geldentwertung

Nachdem Deutschland den Ersten Weltkrieg verloren hatte und Reparationen leisten musste, wurde noch mehr Papiergeld gedruckt. Der Wert der Mark gegenüber dem US-Dollar sank immer schneller, bis im November 1923 ein US-Dollar einem Gegenwert von 4,2 Billionen Mark entsprach. Dies war der Höhepunkt der Hyperinflation, die zum Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft führte. Eine Unze Feingold kostete zu diesem Zeitpunkt 86,81 Billionen Mark. Der Materialwert der Geldscheine überstieg bei Weitem ihren aufgedruckten Wert.

Geldentwertung / Inflation

Goldmarkschein Inflation Geldentwertung

Anleger, die während der Wirtschaftskrise ihr Geld auf Bankkonten angelegt hatten, mussten hilflos mit ansehen, wie ihr Vermögen immer weiter schrumpfte und schließlich ganz verloren ging. In dieser schweren Zeit zeigte sich der Wert des Goldes besonders deutlich. Einige Investoren konnten ihr Vermögen durch Gold Anlagen schützen. Wirtschaftsexperten haben nach den Erfahrungen der Wirtschaftskrise von 1923 berechnet, dass vor allem bei zweistelligen Inflationsraten Gold als Geldanlage einen wirksamen Vermögensschutz darstellt.

Wer sich entschlossen hatte, in Edelmetalle zu investieren, verfügte außerdem über ein Tauschmittel, mit dem Lebensmittel, Kleidung oder Medikamente für die ganze Familie gekauft werden konnten. So schützte die Geldanlage Gold nicht nur vor dem finanziellen Verlust, sondern konnte sogar das Überleben sichern.

Für die meisten Bundesbürger besteht kein Zweifel: Gold im Portfolio ist gut - erst recht, wenn der Goldpreis steigt. Mit Gold fühlt sich die finanzielle Zukunft einfach und sicherer an als ohne. Unsere wichtigste Erkenntnis lautet: Edelmetalle sichern bestimmte Risiken der Inflation und Geldentwertung sehr gut ab, sofern man unsere vernünftige, weitsichtige Anlagestrategie verfolgt.

Unsere simple, aber keinesfalls einfache Lösung besteht darin, nach Phasen starker Zugewinne Goldanteile zu verkaufen und die ursprüngliche Verteilung des Vermögens wiederherzustellen. Doch diesen Schritt muss man gerade dann tun, wenn der Goldpreis am höchsten ist. Erfahrungsgemäß gelingt dies nur wenigen Anlegern im Alleingang. Wer jedoch unsere klaren Regeln befolgt, profitiert und löst das Goldrätsel auf seine Weise.

Die Inflation kommt wieder: Werden Sie wach!

Die Inflation kommt nach Deutschland und Europa zurück. Das ist die nüchterne Erkenntnis von ifo-Präsident Clemens Fuest, der gleich die passende Begründung mitliefert: "Die Unternehmensbefragungen zeigen, dass immer mehr Firmen die Absicht haben, ihre Preise anzuheben. Die Wirtschaft sei zuletzt "schneller gewachsen als die Produktionskapazitäten", stellt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann fest und zieht daraus den Schluss: "Mit dem robusten wirtschaftlichen Aufschwung und der steigenden Kapazitätsauslastung wird auch der Preisauftrieb zunehmen."

Falls Sie einwenden, der Ölpreis ist gefallen, der stark zur Aufwärtsentwicklung der Inflationrate beigetragen habe und nun das Gegenteil bewirken könne, lautet die hier schon mehrfach gegebene Antwort: Geldentwertung ist ein dynamischer, von Fakten und Erwartungen getriebener Prozess. Zu den Fakten gehört zwar auch der Ölpreis, aber viel stärker schlägt, besonders in Deutschland, all das auf die Inflation durch, was mit dem Wohnen zu tun hat, wie horrende Mieten und deren Nebenkosten.

Aktuelle Inflationsrate

Zur richtigen Vorsorge gehört zunächst natürlich ein an den eigenen Anlagezielen ausgerichteter individueller Plan. Er sollte alle Anlagen umfassen, die einen gewissen Inflationsschutz bieten, wobei allerdings auch dem Timing eine wichtige Rolle zukommt. Dazu gehören Edelmetalle, Aktien und Immobilien. Wobei gleich hinzugefügt werden muss: Das Timing spricht derzeit - trotz des immer noch extrem niedrigen Zinsniveaus - für Gold, nicht dagegen für Aktien, und für Immobilien nur insoweit, als es sich um Objekte zur Eigennutzung oder um Schnäppchen handelt.

Für die Politiker ist es einfach das Volk zu belügen. Naturereignisse, auch solche im falsch verstandenen Sinn, nimmt man einfach hin, auch wenn sie in Wahrheit Enteignung bedeuten, jedenfalls für die Mehrheit der Bevölkerung, die spart und spart, aber mit falschen Instrumenten, wie Sparbücher, Tagesgeldkonten und Kapitallebensversicherungen.

Wie funktioniert eigentlich die Enteignung? Das lässt sich am einfachsten anhand der EZB-Geldpolitik erklären: Die EZB erhöht die Geldmenge, das ist Inflation im engeren Sinn. Dadurch können sich Staaten wie Europas Schuldenprimus Italien billig refinanzieren sowie die von der EZB und aus anderen Euroländern angemahnten Reformen einfach nicht zurückzahlen. Das funktioniert ähnlich in Frankreich, Spanien, Griechenland und anderswo.

Inzwischen steigen die Preise realer Werte, wie Aktien und Immobilien, während die Kurse der Anleihen, also klassischer Geldwerte, fallen. Edelmetalle als weiterer realer Wert spielt eine Sonderrolle: Edelmetalle wurden als Inflationsschutz wiederentdeckt. Denn derzeit zwei Prozent Inflation und ein Nominalzins weit darunter oder sogar negativ sprechen eindeutig für die Anschaffung von Edelmetallen!

Staatsverschuldung pro Kopf in Deutschland

Das Erhöhung der Geldmenge in Verbindung mit Null- oder Negativzinsen ist noch nicht alles, was die EZB im Schilde führt. Denn sie darf damit ja nicht das überwiegend auf Zinsmargen basierende Geschäft der Banken kaputt machen. Folglich muss sie bemüht sein, die Geldmenge so lange zu erhöhen, bis die Inflation einen kräftigen Sprung über zwei Prozent macht. Im Zuge dessen dürfte das Zinsniveau am langen Ende eine Höhe erreichen, die den Banken wieder auskömmliche Zinsmargen gewährt, während die Zinsen am kurzen Ende vergleichsweise niedrig sein würden. So weit die aktuell plausibelste Erklärung für das nicht immer durchschaubare Wirken der EZB. Sie orientiert sich daran, dass Banken das Aus-kurz-mach-lang-Kreditgeschäft seit jeher praktizieren. Dass es schon mal schief gehen kann, steht auf einem anderen Blatt.

Warten Sie nicht bis zur Inflation Geldentwertung, handeln Sie jetzt und kaufen Edelmetalle! Denn Edelmetalle sind inflationssichere Anlagen. Edelmetalle als Inflationsschutz!

Goldanlagen als Inflationsschutz - Inflation, Geldentwertung